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Wie geht Mediation?

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Eine Mediation gliedert sich in folgende Phasen

Grundregeln der Mediation

1. Die Mediation ist grundsetzlich vertraulich und verschwiegen, Abweichungen davon müssen unter
Zustimmung der Konfliktparteien abgestimmt werden.

2. Die Medianten nehmen an der Mediation grundsetzlich freiwillig teil. Darunter ist sowohl der Beginn als
auch die Fortführung zu verstehen nach dem Motto und aus der Sicht der "Streitenden":
- Ich gehe da mal hin um zu gucken ob ich das mag,
- Ich bleibe auch dort weil es gut ist.

3. Die Mediation bedarf einer Offenheit der möglichen Lösungsalternativen, d.h. es können keine Vorgaben
gemacht werden.

4. Beide Medianten müssen im Grundsatz bereit sein, miteinander zu kooperieren.

5. Die Medianten lernen sich gegenseitig zu akzeptieren und respektieren, da dies für die gemeinsame
Erarbeitung der Lösungmöglichkeiten förderlich ist.

Durchführung der Mediation

In mehreren Sitzungen (durchschnittlich 4 - 7) zu ca. 90 - 120 Minuten werden die einzelnen Phasen
der Mediaton bearbeitet.

Phasen der Mediation

0. Aufklärungsphase/Auftragsklärung:
Das Mediationsverfahren wird erläutert, Fragen sowie organisatorische Rahmenbedingungen werden geklärt.

1. Einführungsphase:
Es werden die Besonderheiten des vorliegenden Konfliktes dargestellt und die Regeln zur Lösungsfindung
gemeinsam festgelegt und abgestimmt.

2. Informationsphase:
Die Medianten stellen den aktuellen Konflikt aus ihrer jeweiligen Sicht dar.

3. Kommunikationsphase:
Die Medianten erarbeiten die im Konflikt liegenden Themen und erkennen dabei bestehende Prioritäten. Bisher nicht genannte Interessen und Hintergründe, die mit dem aktuellen Konflikt verbunden sind, werden erarbeitet.

4. Orientierungsphase:
Ähnlich einem Brainstorming erarbeiten und sammeln die Medianten unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten.

5. Abschlussphase:
Die Medianten prüfen, welche der möglichen Lösungsoption ihrer jeweiligen Situation am ehesten gerecht wird.

6. Kontrollphase:
Die Medianten einigen sich auf die für sie beste Lösung, treffen eine verbindliche Vereinbarung und legen eine vorläufige Dauer (Umsetzungsphase) für die getroffene Vereinbarung fest.
Je nach vorliegender Situation wird die Vereinbarung protokolliert, notariell beurkunded oder ein Gerichtsprotokoll erstellt. Ob Dritte Einblick in die Vereinbarung erhalten bestimmen die Medianten dabei selbst.